Ein Stück südwestpfälzische Rockgeschichte

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Zweibrücken. Wenn heutzutage jeder halbwegs Prominente über 20 eine Autobiografie veröffentlicht, darf man fragen, ob die Welt so etwas wirklich braucht. Jetzt hat sich auch noch der Schlagzeuger der regional bekannten Band Sin City in diesem Genre versucht. Allerdings ist das Buch so unterhaltsam geraten, dass es auch Lesern gefallen dürfte, die zuvor noch nie von Lars Lunova gehört hatten.

Rock ´n´Roll im Niemandsland spielt im Titel auf die Südwestpfalz vor dem Erscheinen von Sin City oder der Schnappergang, bei der Lunova ebenfalls mitmischte, an. Mit der Tanzhölle meint der 1968 geborene Lunova, die Coverband seines Vaters, in der er seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte.  Die Rebellion gegen den mainstream oder die angedachte Karriere als Elektrotechniker, das Durchziehen des „eigenen Dings“, in diesem Fall die Hingabe zur Rockmusik, ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch.

Langweilig wird es dabei nie. Sprachlich bedient sich Lunova eines flapsigen Stils, der sich gut liest. Seine Lebensereignisse sind in witzige Anekdoten verpackt und dennoch lässt Lunova trotzdem tiefe Blicke in sein Innenleben zu. „Ich bin der Meinung, das jeder ein Buch schreiben sollte!“, erklärt der Musiker seine Motivation, all die Geschichten aufs Papier zu bringen -  sonst ginge doch alles verloren.

"Pfälzischer Merkur" +++ Sebastian Dingler

 

 

 

 

Der Autor:
Lars M. Lunova,
geboren 1968 in Frankenthal/Pfalz,
aufgewachsen in Zweibrücken,
musikalisch aktiv seit dem 12. Lebensjahr,
gelernter Erzieher, Drummer, Komponist und Texter,
Mitbetreiber des Labels myskull.de
„Rock ‘n’ Roll-Niemandsland“ ist seine erste Buchveröffentlichung
Im Web:
www.sin-city.de
www.facebook.de/LarsLunova